Mal ehrlich – wer hat schon unter der Woche Zeit und Lust, jeden Abend ein leckeres Abendessen zu zaubern? Meist macht man sich dann einfach ein Käsebrot oder schüttet wie mein Freund Chips in sich rein. Aber einige Firmen haben diese Marktlücke entdeckt und bieten den Service an, Gerichte einzeln verpackt und auf die gewünschte Personenanzahl abgemessen direkt mit Rezepten vor die Haustür zu liefern.

Als ich dann vor einigen Tagen auf einer Geburtstagsfeier war, bekam ich einen Gutschein von hello fresh: Erste Kochbox gratis!

Ich dachte mir: Essen umsonst? Warum nicht. Und meldete mich mit dem Gutscheincode an, um meine ersten drei Gerichte zu bestellen. Dabei recherchierte ich etwas im Internet und fand einige solcher Dienste. Das brachte mich auf die Idee, hier einmal die verschiedenen Lieferdienste zu vergleichen. Fangen wir also an.

hello fresh

Bei der Anmeldung kann man sich für Zuerst entscheiden, welche Kochbox man nehmen möchte. Es gibt hier zwar keine vegane oder laktosefreise etc., aber wenigstens eine Veggie Box für Vegetarier. Wenn man mit Kindern kochen möchte kann man mit der Family Box einfache Rezepte auswählen, die auch gut von Kindern gekocht werden können. Und als dritte Variante gibt es noch die Classic Box. Da ich Vegetarier bin, entscheide ich mich für die Veggie Box.

Im nächsten Schritt muss ich aussuchen, ob ich für 2, 3 oder 4 Personen 3, 4 oder 5 Mahlzeiten pro Woche bestellen will. Je mehr Mahlzeiten pro Woche, desto günstiger wird der Preis pro Portion. Außerdem kann man bei der Family Box nur zwischen 3 oder 4 Personen entscheiden. Hello Fresh ist also nichts für Großfamilien.
Nun musste ich entäuscht feststellen, dass man nicht einfach aus allen Gerichten etwas zusammenstellen kann, sondern mir nur einige wenige Gerichte pro Woche vorgeschlagen werden. Ich entscheide mich für 3 und stelle noch die Lieferzeit ein. Jetzt heißt es warten.

Ich habe als meine Lieferzeit Mittwoch zwischen 19 und 22 Uhr eingestellt. Um 20 Uhr klingelte es dann. Die Box war erstaunlich groß und schwer, dafür das nur 3 Gerichte für 2 Personen drin sind. Als ich die Kochbox öffne, zeigt sich mir folgendes Bild:

Die 3 Gerichte sind in drei Papiertüten eingepackt, damit nichts durcheinander kommt. Die drei Gerichte haben jeweils einen Farbcode, den man auf dem Klebchen auf der Tüte wiederfindet. So lassen sich die Gerichte gut auseinander halten. Des weiteren findet sich ein Blatt für die möglichen wählbaren Gerichte der nächsten drei Wochen. Hierauf kann man dann seine Gerichte ankreuzen, mit dem ebenfalls beiliegendem hello fresh Magneten an den Kühlschrank pinnen, und somit einen Wochenplaner erstellen.

Ich lege einfach die ganze Tüte in den Kühlschrank, obwohl sich auch Dinge drin befinden, die nicht gekühlt werden müssen. Aber so kommt wenigstens nichts durcheinander.

Die leicht verderblichen Lebensmittel wie Mozarella sind nochmal extra zusammen mit einem Kühlakku verpackt. Dadurch ist alles super frisch.

Auch in den Tüten wirkt auf den ersten Blick alles frisch. Die einzelnen Dinge sind genau Portioniert. Zusammen mit dem extra eingepackten Kühlakku heißt das viel mehr Verpackungen als wenn man selber einkaufen geht. Aber andererseits sollen so ja auch weniger Lebensmittel weggeworfen werden. Wir werden es in diesem Test wohl noch erfahren.